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Besuch aus Berlin: Ehemaliger Vorsitzender der Evangelischen Kirche im Gespräch mit Schülern

Anne Schneider erzähltDr. Nikolaus Schneider, ehemaliger Ratsvorsitzender  und damit höchster Repräsentant der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), besuchte mit seiner Frau Anne Schneider am 28. Januar 2016 das Clara-Schumann-Gymnasium. Sie waren einer Einladung des Q2-Kurses Evangelische Religion gefolgt und nutzten eine Reise von Berlin in die alte rheinische Heimat für einen Abstecher  nach Dülken.

Anlass der Einladung war die kursorische Lektüre des Buches von Meike Schneider, der Tochter von Anne und Nikolaus Schneider. „Ich will mein Leben tanzen“ lautet der Titel des Tagebuchs der Theologiestudentin, die mit 20 Jahren den Kampf gegen die Leukämie aufnahm und ihn verlor.

Die Schülerinnen und Schüler des Abitur-Kurses verfassten dazu selber Lesetagebücher und ordneten ihre Lektüre-Eindrücke in das dem Lehrplan gemäße Thema der Theodizee ein, der Frage nach Gottes Gerechtigkeit angesichts des Leids. Schon bei der Kurz-Vorstellung des Buches durch den Kursleiter Werner Beuschel kamen teilweise bewegende Fragen aus dem Kurs. Damit diese und noch weitere Fragen mit den Nächsten der 2005 verstorbenen Meike besprochen werden konnten, stellte Werner Beuschel den Kontakt nach Berlin her.

Und so fand am Museumstag im Religionsraum eine außergewöhnliche Schulstunde statt. Anne und Nikolaus Schneider gingen mit ihrer offenen und sympathischen Art auf die Fragen der Abiturienten ein. Und es war alles dabei in einem Zeitraum, den man nicht nur wegen des zeitlichen Umfangs eine gute Stunde nennen kann: es wurde gelacht und es flossen auch ein paar Tränchen, das pralle Leben wurde verhandelt (”Ja, so war eben Meike”, kommentierte Nikolaus Schneider schmunzelnd die manchmal auch sehr unverblümte Sprache seiner Tochter) und auch ganz hohe Theologie.

Beim Abschied von dem Besuch aus Berlin hatten nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sondern auch der Kursleiter den Eindruck, bei einem Gespräch über ein auch schwieriges Thema bereichert worden zu sein.  Mit herzlichen Worten des Dankes sagte man den Schneiders Adieu.

Text und Foto: Werner Beuschel

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